Sauerstofftherapie

Sauerstoff ist Leben!

Sauerstoffmangel hat zur Folge, dass die Organ- und Gewebezellen ihre Funktion nicht mehr ausreichend erfüllen können. Ursachen für die Unterversorgung sind z. B. Durchblutungsstörungen, Lungenerkrankungen oder Herzkrankheiten. Eine Sauerstoff-Langzeit-Therapie ist die naheliegend, wenn Patienten unter Sauerstoffmangel leiden und alle sonstigen therapeutischen Maßnahmen ausgeschöpft sind.

Man unterscheidet folgende Systeme:

  • Sauerstoffkonzentratoren
    Konzentratoren sind elektrisch betriebene Geräte, die ohne Unterbrechung aus der Umgebungsluft Sauerstoff von ausreichend hoher Konzentration und Menge produzieren. Der Sauerstoff wird über ein Schlauchsystem zum Patienten geleitet.


  • Stationäre Sauerstoff-Flaschen
    Für die Versorgung zu Hause nutzt der Patient stationäre Sauerstoff-Flaschen mit einem Fassungsvermögen von 10 Litern.


  • Tragbare Sauerstoff-Flaschen / Sauerstoff-Sparsysteme
    Für die Versorgung unterwegs nutzt der Patient tragbare Sauerstoffgeräte. In einer Tragetasche führt er eine 0,8 bzw 2.0 Liter Sauerstoffflasche mit. Bei der herkömmlichen Sauerstoffversorgung geht der größte Teil des Sauerstoffs verloren, da während der Ausatmungsphase Sauerstoff abgegeben wird. Eine Möglichkeit zur Sauerstoffeinsparung bieten so genannte "Sauerstoff-Demand-Systeme", die die Sauerstoffzufuhr elektronisch durch den Atemrythmus steuern. Durch die verlängerte Flaschenreichweite wird die Mobilität der Patienten in Verbindung mit tragbaren Sauerstoffgeräten deutlich erhöht.