Reha-Hilfsmittel

Gehhilfen

Die Palette der Gehhilfen reicht von einfachen Stöcken über Gehgestelle bis hin zu Gehwagen. Probieren Sie zu Hause oder in unserem Ausstellungsraum aus, welches Produkt für Sie am besten geeignet ist. Wir beraten Sie gerne.

Rollstühle

Bei der Versorgung mit einem Rollstuhl müssen individuelle Bedürfnisse der Benutzer berücksichtigt werden. Je nach Verwendungszweck wird ein Standardrollstuhl, ein Leichtgewichtrollstuhl oder für aktive Benutzer ein Aktivrollstuhl benötigt. Für Sportzwecke kommt ein Sportrollstuhl in Frage. Die Rollstühle lassen sich zum Teil sehr individuell ausstatten, so dass eine Behinderung gut ausgeglichen werden kann.

Bei einem unverbindlichen Beratungsgespräch durch unser geschultes Fachpersonal, auch bei Ihnen zu Hause, kann am besten geklärt werden, welches Modell mit welcher Ausstattung für Sie geeignet ist. Elektrorollstühle gliedern sich in zwei Arten: Die klassischen Elektrorollstühle sowie die Scooter. Scooter bieten eine einfachere Bedienung mittels Lenker, sind jedoch größer, nicht so wendig und haben kleinere Räder. Die klassischen Elektrorollstühle werden mittels “Joystick” gesteuert, was unter Umständen etwas schwieriger ist. Sie sind jedoch kompakter und haben große Räder, so dass Bordsteine leichter überwunden werden können. Wir beraten Sie gern, welches Modell für Sie in Frage kommen könnte, auch bei Ihnen zu Hause bei einer Probefahrt.

Hilfen für Bad und WC

Für Bad und WC werden die meisten Hilfsmittel angeboten und auch benötigt. Probleme beim Ein- und Aussteigen aus der Badewanne können mit einem Badewannenlifter leicht gelöst werden. Badewannenlifter werden in die Badewanne gestellt und lassen sich einfach per Knopfdruck anheben oder absenken, so dass ein problemloses Ein- und Aussteigen aus der Badewanne möglich ist. Toilettensitzerhöhungen erleichtern das Aufstehen von der Toilette, da der Benutzer nicht mehr so tief sitzt. Sie können in der Höhe individuell eingestellt werden. Haltegriffe in vielen Varianten oder auch Duschklappsitze. Spezielle Hocker helfen bei der täglichen Körperhygiene.

Es gibt noch eine Vielzahl weiterer praktischer Hilfsmittel. Lassen Sie sich unverbindlich beraten, was für Sie am besten geeignet ist.

Schiebe- und Antriebshilfen

Schiebehilfen sind elektrische Zusatzantriebe, die bei herkömmlichen Rollstühlen nachgerüstet werden können. Sie helfen beim Schieben aber auch beim Bremsen und können vom Benutzer selbst oder einer Begleitperson bedient werden.

In unserem Sortiment führen wir Produkte der Firma Alber GmbH (scalamobil®, e-fix®, e-motion® und viamobil®). Fragen Sie nach den entsprechenden Modellen in unserem Geschäft.

Pflegebetten und Einlegerahmen

Eine Pflegebett muss vielen Anforderungen und Wünschen gerecht werden. Neben dem Wohlbefinden des Patienten spielt auch der Bedienkomfort für den zu Pflegenden eine wichtige Rolle. Ob es um die richtige Pflegehöhe, Bettenmachen, bequemes Reinigen des Bodens unter dem Bett oder dessen problemlosen Auf- und Abbau geht:

Das Pflegebett von heute entspricht vielseitig den unterschiedlichsten Wünschen und Anforderungen. Die Pflegebetten sind stufenlos höhenverstellbar. Die Ausstattung umfasst eine mehrfach verstellbare Liegefläche mit Einstellmöglichkeiten des Kopf- und Fußteils. Die Verstellungen werden manuell oder mit Hilfe von Elektromotoren durchgeführt. Es gibt eine Vielfalt an Zubehör, um Ihr tägliches Leben zu erleichtern. Die Reha-Team-Berater helfen Ihnen gerne bei der Auswahl unter Berücksichtigung Ihrer individuellen Bedürfnisse.

Antidekubitus- und Lagerungssysteme

Wenn Menschen, bedingt durch Alter, Krankheit, Unfallgeschehen etc., zunehmend immobil und über lange Zeit bettlägerig werden, ist die Gefahr, dass sich ein so genanntes Druckgeschwür (Dekubitus) bildet, besonders hoch. Das Entstehen eines solchen Geschwürs ist immer von mehreren Faktoren abhängig. Dabei spielen der Auflagedruck, dessen Zeitdauer und die Gesamtdurchblutung eine entscheidende Rolle. Pflegerische und medizinische Maßnahmen setzen bei der Verhütung bzw. Therapie von Dekubitalgeschwüren an diesen Punkten konkret an. Der Dekubitus ist somit immer als Folgeerscheinung von Grunderkrankungen zu sehen. In den meisten Fällen kann er durch ein frühzeitiges Erkennen und der entsprechenden Prophylaxe vemieden werden.

Wundversorgung

Wunden sind weit verbreitet: Dekubiti bei bettlägerigen Patienten, verschiedene Ulcera bei Menschen mit schweren Venenleiden und schlecht heilende Wunden bei Diabetikern. Oft führt die konservative Therapie mit Gaze und Verbänden nicht zum gewünschten Ergebnis. Deshalb setzen wir uns für den verstärkten Einsatz von Produkten der modernen Wundversorgung ein:

    – Hydrocolloidverbände
    – und Alginate

begünstigen eine schnelle Wundheilung im feuchten Milieu. Die Wunden heilen schneller, schmerzreduzierter und unter verminderter Narbenbildung.

Das Ulcus cruris (Unterschenkelgeschwür oder “offene Beine”) ist ganz allgemein ein Substanzverlust am Unterschenkel, der zu einer nicht normal heilenden Wunde führt. Die meisten entstehen durch Venenleiden. Venenerkrankungen, Diabetes, Ödeme und arterielle Durchblutungsstörungen sind sehr oft die Folge von Herz-Kreislauferkrankungen. Um die Ursache eines Ulcus cruris zu ermitteln, ist es zwingend notwendig, die Grunderkrankung des Patienten zu kennen. Abhänig von der Krankengeschichte und dem Zustand der Wunde sind sehr unterschiedliche und individuelle Behandlungskonzepte erforderlich. Wichtig ist in jedem Fall eine genaue Abklärung der Ursachen durch den behandelnden Arzt.

Enterale Ernährung

Erkrankungen können dazu führen, dass Nahrung nicht mehr auf dem natürlichen Weg aufgenommen werden kann. In diesen Fällen wird Nahrung über Sonden direkt in den Magen oder Darm (“enteral”) gegeben.

Sondensysteme
Die Entscheidung für den Einsatz einer Ernährungssonde wird bei einer nicht ausreichenden Möglichkeit der oralen Nahrungsaufnahme getroffen. Hier kann zwischen zwei Möglichkeiten entschieden werden:

    – transnasale Sonden
    – perkutane Sonden

Fachkräfte mit spezieller Ausbildung beraten Patienten und deren Angehörige bei der Auswahl und Anwendung der jeweils erforderlichen Ernährung.Voraussetzung für eine künstliche Ernährung daheim ist eine angemessene Schulung, wie sie von Ernährungsfachkräften geleistet wird. Dabei lernen die Betroffenen die Bandbreite der verschiedenen Ernährungsprodukte kennen und werden im Umgang mit Ernährungssonden und -pumpen angeleitet.

Ernährungspumpen
Ernährungspumpen gewährleisten eine Unterstützung der Mobilität, da sie sowohl im stationären, als auch im ambulanten Bereich eingesetzt werden können. Durch die gleichmäßige Applikation einer festgelegten Menge in einer festgelegten Zeit gewährleisten sie eine kontrollierte Nahrungsaufnahme. Falls notwendig, auch in der Nacht.

Sauerstofftherapie

Sauerstoff ist Leben!
Sauerstoffmangel hat zur Folge, dass die Organ- und Gewebezellen ihre Funktion nicht mehr ausreichend erfüllen können. Ursachen für die Unterversorgung sind z. B. Durchblutungsstörungen, Lungenerkrankungen oder Herzkrankheiten. Eine Sauerstoff-Langzeit-Therapie ist naheliegend, wenn Patienten unter Sauerstoffmangel leiden und alle sonstigen therapeutischen Maßnahmen ausgeschöpft sind.Man unterscheidet folgende Systeme:

Sauerstoffkonzentratoren
Konzentratoren sind elektrisch betriebene Geräte, die ohne Unterbrechung aus der Umgebungsluft Sauerstoff von ausreichend hoher Konzentration und Menge produzieren. Der Sauerstoff wird über ein Schlauchsystem zum Patienten geleitet.

Stationäre Sauerstoff-Flaschen
Für die Versorgung zu Hause nutzt der Patient stationäre Sauerstoff-Flaschen mit einem Fassungsvermögen von 10 Litern.

Tragbare Sauerstoff-Flaschen / Sauerstoff-Sparsysteme
Für die Versorgung unterwegs nutzt der Patient tragbare Sauerstoffgeräte. In einer Tragetasche führt er eine 0,8 bzw 2.0 Liter Sauerstoffflasche mit. Bei der herkömmlichen Sauerstoffversorgung geht der größte Teil des Sauerstoffs verloren, da während der Ausatmungsphase Sauerstoff abgegeben wird. Eine Möglichkeit zur Sauerstoffeinsparung bieten so genannte “Sauerstoff-Demand-Systeme”, die die Sauerstoffzufuhr elektronisch durch den Atemrhythmus steuern. Durch die verlängerte Flaschenreichweite wird die Mobilität der Patienten in Verbindung mit tragbaren Sauerstoffgeräten deutlich erhöht.

Inkontinenzhilfen

Verschiedene Erkrankungen, Behinderungen oder der normale Alterungsprozess können dazu führen, dass Menschen Urin und Stuhl wieder unkontrolliert verlieren. Als Inkontinenz bezeichnet man das Unvermögen, Harn oder Stuhl im Körper zurück zu halten. Demzufolge unterscheidet man zwischen Harn- und Stuhlinkontinenz.

Harninkontinenz
Zwei unterschiedliche Versorgungsarten stehen grundsätzlich bei der Harninkontinenz zur Verfügung:

aufsaugende Produkte

    – Vorlagen / anatomisch geformte Vorlagen
    – Bei den aufsaugenden Produkten werden Vorlagen verwendet, wenn kleine Mengen aufzufangen sind. Sie geben dem Betroffenen ein “Sicherheitsgefühl” und sind bequem zu tragen.
    – Anatomisch geformte Vorlagen werden zusammen mit wiederverwendbaren Fixierhosen benutzt.
    – Windelhosen
    – Krankenhosen (In Krankenhosen können spezielle Vorlagen eingelegt werden.)

ableitende Produkte

    – Urinalkondom
    – Katheter
    – Einmalkatheter für die intermittierende Selbstkatherisierung
    – Urinbeutel (Beinbeutel, Bettbeutel, Beutel für Rollstuhlfahrer usw.)

Stuhlinkontinenz
Für die Versorgung einer Stuhlinkontinenz stehen folgende Hilfsmittel zur Verfügung:

    – Analtampons
    – Bettschutzunterlagen
    – Fäkalkollektoren
    – Windelhosen

Wir führen Markenware der Firma Mölnlycke und Formacare (TENA). Gern würden wir Sie zu einem diskreten Beratungsgespräch begrüßen.

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Zentrale

Sanitätshaus Reha Team Bauer GmbH
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